Dormi-Alternative gesucht? Meistens heisst der Grund iPhone
Wenn du auf Android bist und mit Dormi zufrieden: bleib bei Dormi. Es ist seit über zwölf Jahren am Markt, hat mehr als eine Million Installationen und macht technisch fast alles richtig.
Es gibt genau einen Grund, den Dormi nicht beheben kann: Dormi existiert nicht für iPhone. Wenn ein Elternteil ein iPhone hat, ist Dormi schlicht unmöglich – und dann brauchst du eine Alternative. Murmeli verbindet iPhone und Android auch gemischt und kostet einmalig CHF 4.90.
Diese Seite vergleicht Dormi mit Murmeli und nennt zwei weitere Alternativen. Sie ist von den Machern von Murmeli geschrieben – umso wichtiger, dass die Angaben zu Dormi stimmen. Alle Zahlen stammen aus Dormis eigener Website und dem Play-Eintrag, Stand 31.08.2026.
Die drei Gründe, aus denen Leute eine Dormi-Alternative suchen
1. Kein iPhone – und das ändert sich nicht
Dormi gibt es ausschliesslich für Android. Nach zwölf Jahren und einer Million Installationen ist das keine Lücke, die demnächst geschlossen wird, sondern eine Entscheidung. Für ein Babyphone ist das entscheidend, denn es braucht immer zwei Geräte – und in vielen Familien hat einer ein iPhone. Dann fällt Dormi aus, egal wie gut es ist.
2. Das Gratis-Kontingent ist knapp
Dormi ist vier Stunden pro Monat kostenlos. Für gelegentliches Mittagsschlaf- Überwachen reicht das; für jede Nacht reicht es nach zwei Nächten nicht mehr. Danach kostet es USD 2 im Monat, USD 10 im Jahr oder USD 17 einmalig.
3. Der Preis für „für immer“
USD 17 einmalig ist fair für das Gebotene, aber es ist rund das Dreieinhalbfache von Murmelis CHF 4.90. Wer nur ein Babyphone will und keine Automatisierung braucht, zahlt bei Dormi für Möglichkeiten, die er nicht nutzt.
Wie sich die Preismodelle über den ganzen Markt verteilen, steht im Preisvergleich von 28 Babyphone-Apps.
Was Dormi gut macht
Diese Punkte sprechen für Dormi
- Zwölf Jahre und über eine Million Installationen. Bei 17 000 Bewertungen und 4.0 Sternen weiss man, worauf man sich einlässt. Diesen Erfahrungsschatz hat Murmeli noch nicht.
- Ende-zu-Ende-verschlüsselt (ChaCha20-Poly1305), ohne Werbung und ohne Tracking. In der Datenschutzfrage nehmen sich Dormi und Murmeli nichts.
- Läuft ganz ohne Internet – über WiFi Direct oder einen mobilen Hotspot, also selbst dort, wo es überhaupt kein Netz gibt.
- Automatisierung. Anbindung an Home Assistant, Tasker und Automate. Das hat Murmeli nicht, und es ist für ein technikaffines Zuhause ein echtes Argument.
- Vier Stunden im Monat dauerhaft gratis, statt eines einmaligen Testzeitraums.
Dormi und Murmeli im Vergleich
| Dormi | Murmeli | |
|---|---|---|
| iPhone | nein | ja |
| iPhone und Android gemischt | nicht möglich | ja |
| Android | ja | ja |
| Preis einmalig | USD 17 | CHF 4.90 |
| Abo möglich | USD 2/Monat, USD 10/Jahr | kein Abo |
| Gratis nutzbar | 4 Std./Monat, dauerhaft | 48 Std. iOS / 2 Std. Android, einmalig |
| Verschlüsselung | ja | ja |
| Werbung | keine | keine |
| Tracking | keines | keines |
| Gegensprechen | ja | ja |
| Nachtsicht | ja | ja |
| Mehrere Eltern-Geräte | ja | ja |
| Ohne Internet im lokalen Netz | ja, auch WiFi Direct | ja, gleiches WLAN |
| Home Assistant, Tasker | ja | nein |
| Serverstandort | nicht angegeben | Schweiz |
| Auf dem Markt seit | 2014 | 2026 |
Angaben zu Dormi von dormi.sleekbit.com und aus dem Play-Eintrag, abgerufen am 31.08.2026. Preise können je nach Land abweichen.
Die Tabelle zeigt vor allem eines: In fast jeder Zeile stehen zwei Häkchen. Dormi und Murmeli lösen dasselbe Problem auf sehr ähnliche Weise – beide verbinden zwei Handys direkt, beide verschlüsseln, beide verzichten auf Werbung und Tracking. Die Entscheidung fällt in zwei Zeilen: beim iPhone und beim Preis.
Zwölf Jahre Vorsprung – und zwölf Jahre Festlegung
Dormi ist 2014 entstanden, als eine App für beide Systeme noch erheblichen Zusatzaufwand bedeutete. Sich auf Android zu beschränken war damals eine vernünftige Entscheidung. Sie hält bis heute, weil sich so etwas nachträglich kaum umdrehen lässt.
Murmeli ist 2026 gebaut worden, auf einem Unterbau, der iPhone und Android aus einer einzigen Codebasis bedient. Die Verbindung läuft über WebRTC – denselben offenen Standard, den Videotelefonie im Browser benutzt und der Verschlüsselung nicht als Zusatz kennt, sondern fest eingebaut hat.
Das macht Murmeli nicht automatisch besser. Zwölf Jahre Praxis in tausenden verschiedenen Wohnungen und WLANs sind durch keine Technik zu ersetzen. Es ist aber der Grund, warum in der Tabelle oben in der iPhone-Zeile ein Häkchen steht – und bei Dormi keines.
Wie beide technisch funktionieren
Hier sind sich die zwei Apps erstaunlich ähnlich, und das ist ein gutes Zeichen: Es ist der richtige Weg, ein Babyphone zu bauen.
Beide verbinden die Handys direkt miteinander, wenn sie im selben Netz sind. Sind sie in verschiedenen Netzen, hilft ein Server der Anbieter beim Verbindungsaufbau, danach fliessen Ton und Bild wieder direkt zwischen den Geräten. Nur wenn ein Netz die direkte Verbindung blockiert, leitet der Server den verschlüsselten Strom weiter. Bei Murmeli steht dieser Server in der Schweiz; der Schlüssel entsteht aus PIN und Fern-Code, die ausschliesslich im QR-Code auf den zwei Handys stehen und den Server nie erreichen.
Zwei weitere Alternativen
Falls du aus einem anderen Grund als dem iPhone wechseln willst, kommen diese beiden ebenfalls in Frage. Beide laufen auf iPhone und Android und sind Einmalkäufe ohne Abo:
- Cloud Baby Monitor, CHF 6.00 einmalig. Der Massstab im Einmalkauf-Segment, über 18 000 Bewertungen bei 4.8 Sternen auf dem iPhone. Die Android-Fassung ist mit knapp 200 Bewertungen bei 3.5 Sternen deutlich schwächer.
- Baby Monitor 3G, CHF 6.95 einmalig. Vom selben Anbieter wie das Abo-Produkt Bibino – dieselbe Firma bedient beide Preismodelle.
Beim Wechsel zu bedenken
- Ein gekaufter Dormi-Zugang wandert nicht mit. Käufe hängen am Google-Play-Konto und an der jeweiligen App. Wechselst du, kaufst du neu – bei Murmeli einmalig CHF 4.90.
- Beide Geräte brauchen dieselbe App. Ein Babyphone besteht immer aus zwei Hälften; ein Elternteil kann nicht bei Dormi bleiben, während der andere Murmeli benutzt.
- Erst testen, dann kaufen. Murmeli läuft 48 Stunden gratis auf dem iPhone und 2 Stunden auf Android, mit vollem Funktionsumfang und ohne Zahlungsangaben. Probier die Verbindung in deiner Wohnung aus, bevor du dich entscheidest – jede Wohnung und jedes WLAN ist anders.
Was Murmeli nicht kann
- Keine Aufzeichnung. Du kannst die Nacht nicht später nachschauen.
- Keine Automatisierung. Keine Anbindung an Home Assistant, Tasker oder Ähnliches – hier ist Dormi klar voraus.
- Kein Zugriff vom Computer. Beide Seiten brauchen die App auf einem Handy oder Tablet.
- Kein dauerhaftes Gratis-Kontingent. Der Test läuft einmalig, danach ist der Kauf fällig. Dormis vier Stunden pro Monat sind für seltene Nutzung das bessere Angebot.
Häufige Fragen
Gibt es Dormi für iPhone?
Nein. Dormi ist eine reine Android-App und war das über die gesamten zwölf Jahre seines Bestehens. Wer ein iPhone einbinden muss, braucht eine andere App.
Ist Murmeli besser als Dormi?
Nicht pauschal. Auf Android macht Dormi fast alles, was Murmeli macht, und bietet zusätzlich Automatisierung und ein dauerhaftes Gratis-Kontingent. Murmeli ist günstiger, hat Server in der Schweiz – und läuft auf dem iPhone. Wenn du reines Android hast und mit Dormi zufrieden bist, gibt es keinen zwingenden Grund zu wechseln.
Kann ich meinen Dormi-Kauf übertragen?
Nein. In-App-Käufe gelten immer nur für die App, in der sie getätigt wurden. Ein Wechsel bedeutet einen neuen Kauf.
Funktioniert Murmeli auch über Mobilfunk?
Ja. Im gleichen WLAN verbinden sich die Handys direkt ohne jeden Server. In verschiedenen Netzen – etwa wenn du unterwegs bist – finden sie sich über den Schweizer Server, und Ton und Bild laufen weiterhin direkt zwischen den Geräten, sobald das Netz es zulässt.
Brauche ich für Murmeli ein Konto?
Nein. Die Kopplung läuft über einen QR-Code. Keine Registrierung, keine E-Mail-Adresse.
Was kostet Murmeli?
CHF 4.90 einmalig. Kein Abo, keine weiteren In-App-Käufe.
Angaben zu Dormi abgerufen am 31.08.2026 von der Website des Anbieters und aus dem Google-Play-Eintrag. Preise anderer Apps erhoben am 19.08.2026. Fremdangaben können sich jederzeit ändern – im Zweifel beim jeweiligen Anbieter nachsehen.